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Alles Wissenswerte über Fetisch

Nylon Fetisch

Fetisch ist das In-Thema der letzten Jahre. Überall lässt er sich erkennen. Besonders deutlich dort, wo Menschen auf bestimmte Dinge wie Latex, Körperteile, Nylonstrümpfe oder zum Beispiel Füße abfahren. Wer dadurch sexuell stimuliert wird, hat eine Fetisch. Früher galt das als negativ, ja sogar als Krank. Heute ist man weiter. Es gibt den normalen Fetisch, der wohl bei jedem vom uns zu finden ist. Darüber hinaus gibt es aber auch einen krankhaften. Genaue Zahlen, wie viele davon betroffen sind, liegen nicht vor. In manchen Filmen wurde es als besondere Pointe eingebaut. Ein Mann ist in seinen Wecker verliebt und kann ohne ihn nicht mehr Leben. Das was viele zum Lachen bringt, ist in der realen Welt tatsächlich vorhanden. Es muss nicht unbedingt ein Wecker sein, es kann sich dabei auch um ein Staubsauger, ein Messer oder ein Kissen handeln.
Das Wort Fetisch kommt übrigens aus dem lateinischen und ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Dabei handelte es sich ganz zu Anfangszeiten um Gegenstände, denen magische Kräfte zugeschrieben wurde. Man verstand darunter alles unechte, künstliche, das mit Zauberei und Hexerei kombiniert wurde. Nach und nach leitete sich dann im 18. Und 19. Jahrhundert die moderne Auslegung aus und wurde nicht mehr nur auf reine Gegenstände bezogen. Noch heute sind im Fetischismus aber Gegenstände bekannte (wie zum Beispiel Amulette), die eine schützende und heilende Kraft haben sollen.

Fetisch – Heute ein Modebegriff

Heute ist die Bezeichnung trendiger denn je und gesellschaftsfähig. Immer mehr junge Menschen interessieren sich dafür. Sexuell wird Fetisch in Zusammenhang mit einem besonderen sexuellen verhalten gebracht. Eben jene Gegenstände oder Körperteile, die bei jemandem zur sexuellen Erregung beitragen. Das müssen, wie Anfangs erwähnt, nicht nur Füße sein. Auch Dessous, Masken als auch Leder und Samt gehören für viele in den sexuellen Fetisch dazu. Einige sind so fasziniert von Brüsten, das sie bereits bei der Berührung eine große Erregung verspüren. Allerdings ist es beim richtigen Fetisch so, dass derjenige ohne diesen gar nicht erst in Stimmung kommen kann. Der Betroffene benötigt also seinen Fetisch, um überhaupt sexuell aktiv werden zu können. Ein Punkt, der in Partnerschaften aber oft zu einem Problem werden kann. Bekommt er zum Beispiel nur eine Erektion, wenn seine Partnerin Lackstiefel oder ein bestimmtes Nachthemd beim Sex trägt oder den Wecker in der Hand hält, wird der Rest des Partners vernachlässigt. Wer auf Füße beim Fetisch steht, interessiert sich für die anderen Körperteile der Partnerin in der Regel nicht. Alleine der Fetisch ruft die sexuelle Erregung hervor, es braucht dafür keinen Geschlechtsverkehr. Der andere wird damit beim sexuellen Spiel deutlich vernachlässigt. Aber nicht nur Männer sind bekannt für ihren Fetischismus. Auch immer mehr Frauen sind davon betroffen. Sie fixieren sich vor allem auf Gegenstände.

Ausgefallener Fetischismus

Dazu gehören zum Beispiel amputierte Menschen. Für einige Männer ist der Anblick einer amputierten Frau besonders erregend. Dieser Fetischismus wird übrigens als Akrotomophilie bezeichnet. Aber auch das Erwachsene sich in die Rolle eines Babys begeben, kann ein sexueller Fetisch sein, der als Autonepiophilie bezeichnet wird. Der Begriff Axilismus steht für die Vorliebe der Achselhöhlen. Doch auch moderne Spielarten wie das Bondage, da sin Japan eine Art Volkssport ist, gehört zum Fetisch. Besonders ausgefallen ist allerdings die Flatuphilie. Hier entsteht die sexuelle Lust rein durch Blähungen.